Bewerbung & Karriere

Anschreiben schreiben: Aufbau, Tipps und Muster für Ihre Bewerbung

AdeptWrite-RedaktionsteamAktualisiert 10 Min. Lesezeit

Ein gutes Anschreiben passt auf eine DIN-A4-Seite und beantwortet drei Fragen: Warum diese Stelle, warum dieses Unternehmen, warum Sie? Es beginnt mit Betreffzeile und persönlicher Anrede, steigt ohne Floskel ein, belegt Ihre Eignung mit zwei oder drei konkreten Beispielen aus der Stellenanzeige und endet mit einem knappen Schluss. Das Muster unten zeigt jeden Baustein.

Die kurze Antwort: Was gehört in ein Anschreiben?

Das Anschreiben ist der Brief, der Ihre Bewerbungsunterlagen eröffnet. Es muss nicht Ihren Lebenslauf wiederholen, sondern zeigt, warum Sie auf genau diese Stelle passen. In der Praxis hat sich ein fester Aufbau bewährt:

  1. Absender, Empfänger, Ort und Datum
  2. Betreffzeile mit der Stelle (und, falls vorhanden, der Referenznummer aus der Anzeige)
  3. Anrede, möglichst mit Namen der Ansprechperson
  4. Einstieg: ein erster Satz, der auf die Stelle und Ihren Bezug dazu zielt
  5. Hauptteil: Qualifikation und Motivation, belegt mit konkreten Beispielen
  6. Schluss: Verfügbarkeit, Gehaltsvorstellung nur wenn verlangt, Wunsch nach einem Gespräch
  7. Grußformel und Unterschrift, danach der Hinweis auf die Anlagen

Die Länge ist in der Regel höchstens eine Seite. Eine gesetzliche Vorgabe gibt es nicht, aber Personalverantwortliche lesen Anschreiben meist kurz. Wie die Seite aussehen soll, lesen Sie im Ratgeber Anschreiben nach DIN 5008.

Wozu dient das Anschreiben überhaupt?

Der Lebenslauf zeigt, was Sie gemacht haben. Das Anschreiben erklärt, warum das für diese Stelle wichtig ist. Es ist außerdem Ihre Schreibprobe: Wer sauber, knapp und höflich formuliert, signalisiert Sorgfalt, die in vielen Berufen verlangt wird.

Manche Unternehmen verzichten ausdrücklich auf ein Anschreiben oder bitten um eine Kurzvorstellung im Bewerbungsformular. Lesen Sie die Stellenanzeige deshalb genau. Steht dort „ohne Anschreiben“, lassen Sie es weg; steht dort „mit Motivationsschreiben“, sollten Sie es liefern, und zwar so, wie gefordert.

Vorbereitung: Die Anzeige auswerten

Bevor Sie den ersten Satz schreiben, brauchen Sie Material. Das geht in zehn Minuten:

  1. Anforderungen markieren. Streichen Sie in der Anzeige die drei bis vier wichtigsten Anforderungen an. Meist stehen sie ganz oben oder im Abschnitt „Ihr Profil“.
  2. Belege suchen. Notieren Sie zu jeder Anforderung ein Beispiel aus Ausbildung, Studium, Praktikum, Nebenjob oder Ehrenamt. Ein Beispiel besteht aus Situation, Ihrer Aufgabe und dem Ergebnis.
  3. Unternehmen kennenlernen. Lesen Sie die Webseite, das Leitbild oder aktuelle Meldungen. Suchen Sie einen echten Anknüpfungspunkt, etwa ein Produkt, ein Projekt oder einen Standort, der Sie interessiert.
  4. Ansprechperson klären. Steht in der Anzeige ein Name, nutzen Sie ihn. Fehlt er, lohnt ein kurzer Anruf oder ein Blick auf die Karriereseite. Nur wenn nichts zu finden ist, bleibt die allgemeine Anrede.

Der Aufbau im Detail

Betreffzeile

Die Betreffzeile steht über der Anrede, ohne das Wort „Betreff“ und ohne Unterstreichung. Sie nennt die Stelle genau so, wie sie ausgeschrieben ist:

Bewerbung als Medizinische Fachangestellte in Ihrer Praxis, Kennziffer 2026-114

Bei einer Initiativbewerbung schreiben Sie, wofür Sie sich interessieren: „Initiativbewerbung für den Bereich Buchhaltung“. Mehr zu guten Betreffzeilen allgemein finden Sie im Ratgeber Betreffzeile in der E-Mail.

Anrede

Bevorzugt ist die persönliche Anrede: „Sehr geehrte Frau Becker,“ oder „Sehr geehrter Herr Yilmaz,“. Nach der Anrede steht ein Komma, der erste Satz beginnt klein, es sei denn, das erste Wort ist ein Substantiv oder Name. Ist keine Person bekannt, ist „Sehr geehrte Damen und Herren,“ üblich und korrekt. Alternativen und Sonderfälle wie Titel oder neutrale Anreden behandelt der Ratgeber Anrede in Briefen und Mails. Bewerben Sie sich in einem Start-up, das durchgehend duzt, kann der Ton lockerer sein; im Zweifel wählen Sie das Sie.

Der Einstieg ohne Floskel

Der häufigste Fehler steht im ersten Satz: „hiermit bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle“. Das steht schon in der Betreffzeile. Besser ist ein Einstieg, der etwas Konkretes sagt. Drei Wege funktionieren fast immer:

EinstiegBeispiel
Bezug zur Aufgabe„Seit meiner Ausbildung zur Industriekauffrau bearbeite ich täglich Lieferantenrechnungen, deshalb hat mich Ihre Stelle in der Kreditorenbuchhaltung sofort angesprochen.“
Bezug zum Unternehmen„Dass Ihre Bäckerei seit drei Generationen im Familienbetrieb arbeitet und trotzdem auf Online-Bestellung setzt, hat mich überzeugt, mich bei Ihnen zu bewerben.“
Bezug zur Empfehlung oder zum Kontakt„Frau Schneider aus Ihrer Personalabteilung hat mich bei der Ausbildungsmesse in Hannover auf Ihre Stelle als Mechatroniker aufmerksam gemacht.“

Vermeiden Sie Superlative wie „einzigartig“ oder „führend“, wenn Sie sie nicht belegen können, und Sätze, die auf jede Firma passen würden.

Hauptteil: Qualifikation und Motivation

Der Hauptteil besteht aus zwei bis drei kurzen Absätzen. Jeder Absatz behandelt eine Anforderung der Anzeige und belegt sie mit einem Beispiel. Schreiben Sie in der Ich-Form, aber nicht jeden Satz mit „Ich“ an.

Schwach: „Ich bin teamfähig und belastbar.“ Stark: „Im Praktikum bei der Stadtverwaltung Leipzig habe ich mit drei Kolleginnen die Terminvergabe für das Bürgeramt umgestellt; die Wartezeit am Schalter sank nach Auskunft meiner Anleiterin spürbar.“

Wichtig: Erfinden Sie nichts. Zahlen, Zeugnisse und Abschlüsse müssen stimmen, denn sie werden im Gespräch oder durch die Unterlagen geprüft. Beschreiben Sie lieber ein kleines, echtes Beispiel als ein großes, erfundenes.

Der zweite Teil beantwortet die Motivationsfrage: Was reizt Sie an der Aufgabe und an dem Unternehmen? Ein Satz mit echtem Bezug genügt.

Schluss

Der Schluss ist kurz. Er kann enthalten:

  • die Verfügbarkeit: „Zum 1. Februar 2027 stehe ich Ihnen zur Verfügung.“ Bei Kündigungsfrist: „Meine Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Quartalsende.“
  • die Gehaltsvorstellung, nur wenn die Anzeige sie verlangt
  • den Wunsch nach einem Gespräch: „Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.“

Vermeiden Sie den Konjunktiv der Unsicherheit („würde mich freuen“, „könnte ich vielleicht“). Er wirkt zaghaft.

Grußformel, Unterschrift, Anlagen

„Mit freundlichen Grüßen“ ist die Standardformel. Bei einer Bewerbung per Post unterschreiben Sie handschriftlich über dem getippten Namen; bei E-Mail und Portal genügt der getippte Name oder eine eingescannte Unterschrift. Darunter steht, nach einer Leerzeile, „Anlagen“ mit einer kurzen Liste (Lebenslauf, Zeugnisse). Wie man E-Mails passend beendet, zeigt der Ratgeber Grußformeln am Ende einer E-Mail.

Vollständiges Muster: Bewerbung als Sachbearbeiterin im Einkauf

Das folgende Muster ist frei erfunden. Namen, Firma und Anschrift sind Beispiele. Übernehmen Sie nur den Aufbau, nicht den Wortlaut.

Lena Hartmann
Beispielstraße 12
30159 Hannover
lena.hartmann@example.org
0511 1234567

Muster Maschinenbau GmbH
Personalabteilung
Frau Katrin Weber
Industrieweg 5
30453 Hannover

Hannover, 1. November 2026

Bewerbung als Sachbearbeiterin Einkauf (m/w/d), Kennziffer E-2026-07

Sehr geehrte Frau Weber,

Verhandlungen mit Lieferanten bestimmen seit zwei Jahren meinen Arbeitsalltag. Deshalb möchte ich diese Erfahrung bei Ihnen im Einkauf einbringen, wo Sie, wie auf Ihrer Webseite zu lesen ist, die Zahl der Zulieferer für Normteile bündeln wollen.

Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau in einem Zulieferbetrieb für Landmaschinen betreue ich dort eigenständig rund 40 Lieferanten für Schrauben, Dichtungen und Verpackungsmaterial. Ich hole Angebote ein, vergleiche sie in einer Tabelle und stimme die Bestellmengen mit der Produktion ab. Als im vergangenen Jahr ein Lieferant ausfiel, habe ich innerhalb einer Woche zwei Alternativen angefragt und die Produktion ohne Stillstand weitergeführt.

In Ihrer Anzeige wünschen Sie sich Erfahrung mit ERP-Systemen. Ich arbeite täglich mit einem ERP-System für Bestellungen und Wareneingang und habe an der IHK einen Excel-Aufbaukurs besucht. Englisch nutze ich im Schriftverkehr mit Lieferanten aus Polen und Italien.

Zum 1. Februar 2027 kann ich wechseln; meine Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Quartalsende. Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Lena Hartmann

Anlagen: Lebenslauf, Ausbildungszeugnis, Arbeitszeugnis

Das Muster hat etwa 200 Wörter im Brieftext. Das ist ein gutes Maß: vier kurze Absätze, ein roter Faden vom Einstieg bis zum Schluss.

Varianten: Ausbildung, Berufseinstieg, Quereinstieg

Anschreiben für die Ausbildung

Schülerinnen und Schüler haben wenig Berufserfahrung, aber Material für Belege: Praktika, Schülerjobs, Schulprojekte, Vereinsarbeit. Gewichten Sie so:

  • Nennen Sie im Einstieg, warum der Beruf, nicht nur „einen Ausbildungsplatz“, und wie Sie darauf gekommen sind (Praktikum, Gespräch, Berufsinformationstag).
  • Belegen Sie Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft mit konkreten Beispielen, etwa einem Praktikum von zwei Wochen in einer Werkstatt.
  • Erwähnen Sie Schulfächer nur, wenn sie zum Beruf passen, und nennen Sie Noten nur, wenn sie gut sind oder verlangt werden.
  • Ton: freundlich, sachlich, ohne Übertreibung. Eine Seite ist ein Maximum, drei Absätze sind genug.

Anschreiben für den Berufseinstieg

Nach Studium oder Ausbildung zählen Abschlussarbeit, Praktika und Werkstudententätigkeit. Verknüpfen Sie Ihre Themen mit den Aufgaben der Stelle: Wer über Lieferketten geschrieben hat, schreibt das in einem Satz, nicht in einem Absatz. Machen Sie deutlich, was Sie schon selbstständig getan haben. Der Hinweis „Berufseinsteiger“ ist unnötig; Ihre Unterlagen zeigen es ohnehin.

Anschreiben für den Quereinstieg

Hier ist die Frage „Warum der Wechsel?“ der Kern. Beantworten Sie sie früh und positiv: Was bringen Sie aus Ihrem bisherigen Beruf mit, das in der neuen Rolle nützt? Eine Erzieherin im Wechsel zur Kundenbetreuung bringt Kommunikation mit schwierigen Gesprächspartnern, Organisationstalent und Elternarbeit mit. Benennen Sie ehrlich, was Sie noch lernen, etwa durch eine Weiterbildung, und nennen Sie diese konkret. Vermeiden Sie Entschuldigungen für den fehlenden Abschluss.

Motivation glaubwürdig formulieren

Der Satz „Ihr Unternehmen begeistert mich“ sagt nichts. Glaubwürdig wird Motivation durch eine Überprüfbarkeit: ein Produkt, das Sie genutzt haben, ein Projekt, das Sie verfolgt haben, oder eine Aufgabe, die Sie schon einmal gern erledigt haben. Zwei Sätze mit solchem Bezug wirken stärker als ein ganzer Absatz Lob. Prüfen Sie jede Aussage mit der Frage: Könnte ein anderer Bewerber denselben Satz schreiben? Wenn ja, machen Sie ihn konkreter.

Häufige Fehler im Anschreiben

FehlerBesser
Der Brief wiederholt den LebenslaufEin bis zwei Stationen vertiefen und mit der Anzeige verbinden
„Hiermit bewerbe ich mich“ als EinstiegDirekt mit Bezug zur Aufgabe oder zum Unternehmen beginnen
Standardbrief für alle FirmenFirmennamen, Ansprechperson und eine konkrete Anknüpfung anpassen
Falscher Name oder falsches UnternehmenVor dem Senden Namen, Firma und Stelle noch einmal gegenlesen
Behauptungen ohne Beleg („teamfähig“)Ein echtes Beispiel mit Ergebnis nennen
Länger als eine SeiteKürzen: Nebensätze, Wiederholungen und Füllwörter streichen
Rechtschreib- und KommafehlerText laut lesen, Prüfwerkzeug nutzen, von einer zweiten Person lesen lassen

Sprache und Stil

  • Aktiv statt Passiv: „Ich habe die Kundenkartei umgestellt“ statt „Die Kundenkartei wurde von mir umgestellt“. Mehr dazu im Ratgeber Aktiv und Passiv.
  • Kurze Sätze: Ein Satz, ein Gedanke. Verschachtelte Sätze mit drei Nebensätzen lesen sich schwer.
  • Konkrete Verben: „organisiere“, „betreue“, „berechne“ statt „bin zuständig für“.
  • Kein Denglisch ohne Grund: Wenn die Anzeige „Stakeholder“ sagt, dürfen Sie das Wort verwenden, sonst reicht „Beteiligte“.
  • Zahlen und Datum: Datum ausgeschrieben („1. November 2026“) oder im Format 01.11.2026. Tausender mit Punkt, Dezimalstellen mit Komma.

Checkliste vor dem Absenden

  • Passen Name der Ansprechperson, Firmenname und Stelle genau?
  • Steht in der Betreffzeile die Stelle (mit Kennziffer, falls vorhanden)?
  • Beginnt der erste Satz ohne „Hiermit“ und ohne Floskel?
  • Gibt es für jede wichtige Anforderung ein echtes Beispiel?
  • Ist alles wahr und im Gespräch belegbar?
  • Passt der Brief auf eine Seite, mit lesbarer Schrift?
  • Sind Rechtschreibung und Kommas geprüft, besonders Namen?
  • Stimmen Anlagen und Dateiname (zum Beispiel „Hartmann_Anschreiben_Einkauf.pdf“)?

Mit AdeptWrite ein Anschreiben entwerfen und prüfen

Der Anschreiben-Generator erstellt aus Stelle, Unternehmen, Ihrer Erfahrung, Ihren Kenntnissen und Zusatzangaben einen Entwurf. Sie wählen zwischen den Modi Berufseinstieg, Berufserfahren, Praktikum, Standard und Formell. Pro Durchlauf verarbeitet das Werkzeug bis zu 6.000 Zeichen. Die Ausgabe stammt von einer KI und ist ein Entwurf: Das Werkzeug soll nach der Beschreibung im Produkt keine Erfahrungen, Abschlüsse, Arbeitgeber oder Zahlen erfinden, dennoch lesen Sie jede Aussage gegen Ihre Unterlagen und streichen alles, was nicht stimmt. Ein Brief, der nach Schablone klingt, fällt auf; ergänzen Sie deshalb Ihre eigenen Beispiele und den Bezug zum Unternehmen.

Weitere Werkzeuge helfen beim Feinschliff:

  • Grammatik & Kommasetzung prüfen korrigiert Grammatik, Kommas und Rechtschreibung und markiert jede Änderung.
  • Tonfall ändern macht einen Absatz formeller oder lockerer, je nach Branche.
  • E-Mail & Brief formulieren hilft bei der kurzen Begleit-E-Mail, wenn Sie sich per Mail bewerben.
  • Ein Wortzähler zeigt, ob der Text noch zu einer Seite passt. Als Richtwert gelten für eine Seite etwa 250 bis 350 Wörter, je nach Schrift und Abständen.

Beachten Sie: Eine Bewerbung ist ein persönliches Dokument. Geben Sie in Online-Werkzeuge nur Angaben ein, die Sie dort teilen möchten, und lassen Sie sensible Daten wie Geburtsdatum oder Anschrift weg, bis Sie den Text in Ihre Vorlage übernehmen. Stand der Hinweise zu den Werkzeugen: 2026-11-01.

Wie geht es weiter?

Nach dem Anschreiben folgt der Lebenslauf; Tipps dazu finden Sie im Ratgeber Lebenslauf schreiben. Für die Bewerbung per E-Mail lohnt der Blick in den Ratgeber Geschäftliche E-Mail schreiben. Und wenn Sie das Layout festlegen wollen, bringt Sie der Ratgeber zu DIN 5008 schnell weiter.

Tools ausprobieren

Anschreiben-Generator (Bewerbung)
Ein vollständiges Bewerbungsanschreiben aus Stelle, Unternehmen und Ihrer Erfahrung.
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E-Mail & Brief formulieren
Bewerbungen, formelle Briefe und Nachfass-E-Mails – aus wenigen Stichpunkten formuliert.
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Grammatik & Kommasetzung prüfen
Korrigiert Grammatik, Kommasetzung und Rechtschreibung per KI und markiert jede Änderung.
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Tonfall ändern (formell ↔ locker)
Ändern Sie den Tonfall Ihres Textes: formell für Briefe, geschäftlich fürs Büro, locker für den Chat.
Tool öffnen
Wörter zählen (Wortzähler)
Zählt Wörter, Zeichen, Sätze und die Lesezeit Ihres Textes.
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Häufig gestellte Fragen

Wie lang darf ein Anschreiben sein?

In der Regel höchstens eine DIN-A4-Seite. Eine verbindliche Vorgabe gibt es nicht, aber knappe Briefe werden eher gelesen. Als Richtwert dienen etwa 250 bis 350 Wörter einschließlich Adressblock und Grußformel, je nach Schriftgröße und Abständen. Zählen Sie nach, und kürzen Sie Wiederholungen aus dem Lebenslauf.

Wie fange ich ein Anschreiben an?

Mit einem konkreten ersten Satz statt „Hiermit bewerbe ich mich“, denn die Stelle steht schon in der Betreffzeile. Gut funktioniert der Bezug zur Aufgabe, zum Unternehmen oder zu einem Kontakt, etwa einer Messe oder Empfehlung. Der Einstieg soll zeigen, warum Sie genau diese Stelle ansprechen.

Brauche ich bei einer Online-Bewerbung noch ein Anschreiben?

Das hängt von der Anzeige ab. Verlangt sie ein Anschreiben oder Motivationsschreiben, liefern Sie eines. Steht dort „ohne Anschreiben“, lassen Sie es weg. Bei Portalen mit Textfeld genügt oft eine Kurzfassung mit den wichtigsten drei Absätzen. Halten Sie sich an die Vorgabe des Unternehmens.

Darf ich ein Anschreiben mit KI schreiben lassen?

Es gibt kein Gesetz dagegen, aber ein Entwurf ersetzt keine eigenen Aussagen. Prüfen Sie jede Angabe gegen Ihre Unterlagen, streichen Sie Erfundenes und ergänzen Sie echte Beispiele. Im Gespräch müssen Sie alles erklären können, was im Brief steht. Wenn die Stelle eine Erklärung verlangt, geben Sie die Nutzung an.

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