Rechtschreibung & Grammatik

Wortarten im Deutschen: alle zehn im Überblick

AdeptWrite-RedaktionsteamAktualisiert 10 Min. Lesezeit

Die deutsche Schulgrammatik unterscheidet zehn Wortarten: Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Adverb, Präposition, Konjunktion, Numerale und Interjektion. Sechs davon lassen sich beugen, vier bleiben unveränderlich. Diese Seite erklärt jede Wortart mit Erkennungsprobe und Beispielen, zeigt typische Verwechslungen und endet mit einer Bestimmungsübung samt Lösung.

Die kurze Antwort: Welche Wortarten gibt es im Deutschen?

In der Schulgrammatik in Deutschland, Österreich und der Schweiz lernen Sie zehn Wortarten (auch Wortklassen genannt): Nomen (Substantiv), Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Adverb, Präposition, Konjunktion, Numerale (Zahlwort) und Interjektion. Entscheidend ist die Frage, ob ein Wort seine Form ändert:

  • Flektierbar (veränderlich): Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Numerale
  • Nicht flektierbar (unveränderlich): Adverb, Präposition, Konjunktion, Interjektion

Weil das Deutsche stark flektiert (vier Fälle, drei Genera, viele Verbformen), ist die Beugbarkeit das wichtigste Ordnungskriterium. Wichtig zu wissen: Die genaue Zählung hängt vom Grammatikwerk ab. Manche wissenschaftlichen Grammatiken führen zusätzlich die Partikel als eigene Klasse oder fassen den Artikel mit anderen Begleitern zusammen. In der Schule und in den meisten Lehrwerken gilt die Zehnerliste, und an ihr orientiert sich diese Seite.

Überblick: Alle Wortarten in einer Tabelle

WortartAuch genanntFlektierbar?Beispiel
NomenSubstantiv, Hauptwortja (deklinierbar)der Tisch, die Freiheit, Berlin
VerbZeitwort, Tätigkeitswortja (konjugierbar)lesen, sie schläft, wir haben gearbeitet
AdjektivEigenschaftswortja (deklinier- und steigerbar)ein schneller Zug, schöner, am besten
ArtikelBegleiterjader, die, das, ein, eine
PronomenFürwortjaich, sein, dieser, welche, man
AdverbUmstandswortneinheute, dort, gern, leider
PräpositionVerhältniswortnein (regiert aber einen Fall)in, auf, wegen, nach
KonjunktionBindewortneinund, aber, weil, dass, obwohl
NumeraleZahlwortteilweisedrei, der zweite, viele, einmal
InterjektionAusrufewortneinoh, aua, hurra, pst

Nomen: Namen für Dinge, Lebewesen und Gedachtes

Nomen bezeichnen Lebewesen (Katze, Studentin), Dinge (Schrank), Gedachtes (Hoffnung) und Eigennamen (Wien, Goethe). Sie haben ein festes Genus (der Löffel, die Gabel, das Messer), stehen im Singular oder Plural und werden in vier Fällen gebraucht: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ.

Erkennungsproben: Sie können einen Artikel davorsetzen („der Gedanke“), und Sie schreiben sie im Deutschen immer groß. Das gilt auch für Wörter, die aus anderen Wortarten zum Nomen werden (Nominalisierung): „das Lesen“, „im Allgemeinen“, „etwas Schönes“. Welche Regeln dahinterstehen, erklärt der Ratgeber zur Groß- und Kleinschreibung.

Zusammengesetzte Nomen sind eine Besonderheit des Deutschen: Das Grundwort (am Ende) bestimmt Genus und Wortart, das Bestimmungswort (am Anfang) präzisiert. „Die Zeitung + das Papier“ ergibt „das Zeitungspapier“.

Verb: Tätigkeit, Vorgang, Zustand

Verben beschreiben, was geschieht oder ist: lesen, regnen, bleiben. Sie werden konjugiert, also nach Person (ich, du, er/sie/es, wir, ihr, sie), Numerus, Tempus (Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und II), Modus (Indikativ, Konjunktiv I und II, Imperativ) und Genus Verbi (Aktiv und Passiv) verändert. Mehr zum Genus Verbi finden Sie im Ratgeber Aktiv und Passiv.

Drei Gruppen sind für die Bestimmung wichtig:

  1. Vollverben (lesen, gehen, denken) tragen die eigentliche Bedeutung.
  2. Hilfsverben (sein, haben, werden) bilden zusammengesetzte Zeiten und das Passiv: „Sie hat gelesen“, „Es wird gebaut“.
  3. Modalverben (können, müssen, dürfen, sollen, wollen, mögen) drücken Möglichkeit, Notwendigkeit oder Wunsch aus: „Wir müssen los.“

Eine Besonderheit ist die Satzklammer: Trennbare Verben teilen sich im Hauptsatz („Er steht früh auf“), Perfektformen und Modalverbkonstruktionen umklammern den Rest des Satzes („Sie hat den Bericht gestern geschrieben“). Wer Verben bestimmt, muss deshalb den ganzen Satz im Blick behalten.

Adjektiv: Eigenschaften und Zustände

Adjektive beschreiben, wie jemand oder etwas ist: schnell, müde, vorläufig. Sie lassen sich steigern (Positiv: schnell, Komparativ: schneller, Superlativ: am schnellsten) und, wenn sie vor einem Nomen stehen, deklinieren („ein schneller Zug“, „mit schnellem Zug“). Unverändert bleiben sie, wenn sie prädikativ oder adverbial stehen: „Der Zug ist schnell“, „Er fährt schnell.“ Im zweiten Satz erfüllt dasselbe Wort die Rolle eines Adverbs, im Deutschen aber ohne Endung, und die Schulgrammatik nennt es trotzdem Adjektiv. Das verwirrt viele Lernende, die aus dem Englischen die Endung -ly kennen.

Einige Adjektive lassen sich nicht steigern, weil sie bereits eine Grenze benennen (tot, schwanger, einzig). Das ist eine Sinnfrage, kein Regelverstoß, und in der Alltagssprache hört man trotzdem „totaler“ oder „einzigste“; in formellen Texten sollten Sie das vermeiden.

Artikel: Begleiter des Nomens

Der bestimmte Artikel (der, die, das) und der unbestimmte Artikel (ein, eine, ein) zeigen Genus, Numerus und Fall des Nomens an. Außerdem signalisieren sie, ob etwas schon bekannt ist („Ich habe das Buch gelesen“) oder neu eingeführt wird („Ich habe ein Buch gelesen“). Es gibt auch den Nullartikel: „Sie trinkt Kaffee“, „Kinder brauchen Zeit“.

Manche Grammatiken fassen Artikel und andere Begleiter (dieser, jeder, mein, kein) als Artikelwörter zusammen; die Schulgrammatik trennt sie meist in Artikel und Pronomen. Beides ist üblich, wenn Sie in einer Prüfung bestimmen sollen, orientieren Sie sich an dem, was im Unterricht oder Lehrwerk verwendet wurde.

Pronomen: Stellvertreter und Begleiter

Pronomen stehen für ein Nomen oder begleiten es. Die wichtigsten Untergruppen:

  • Personalpronomen: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie (Sie als Höflichkeitsform)
  • Possessivpronomen: mein, dein, sein, ihr, unser, euer
  • Demonstrativpronomen: dieser, jener, derselbe, solch
  • Relativpronomen: der, die, das, welcher (leiten Relativsätze ein)
  • Interrogativpronomen: wer, was, welcher, was für ein
  • Indefinitpronomen: man, jemand, niemand, alle, einige, etwas
  • Reflexivpronomen: sich, mich, dir

Ein typischer Stolperstein: „der, die, das“ sind je nach Stellung Artikel, Relativpronomen oder Demonstrativpronomen. Die Probe ist einfach: Steht das Wort vor einem Nomen und begleitet es („der Tisch“), ist es Artikel. Steht es allein und ersetzt ein Nomen („Wo ist der Schlüssel? Der liegt auf dem Tisch“), ist es Pronomen.

Adverb: Umstände von Zeit, Ort, Art und Grund

Adverbien geben nähere Umstände an und bleiben unveränderlich. Man unterscheidet:

  • Temporaladverbien (wann?): heute, bald, nie, danach
  • Lokaladverbien (wo? wohin?): hier, dort, oben, hinaus
  • Modaladverbien (wie?): gern, vergebens, sehr
  • Kausaladverbien (warum?): deshalb, daher, folglich

Sie beziehen sich meist auf ein Verb, können aber auch Adjektive, andere Adverbien oder ganze Sätze näher bestimmen („leider kommt er nicht“). Adverbien haben, anders als Adjektive, keine Endungen und stehen nie als Attribut vor einem Nomen. Ausnahmen wie „das Haus dort“ stehen nach dem Nomen.

Präposition: Verhältnis und Fall

Präpositionen stellen Beziehungen zwischen Satzteilen her (Ort, Zeit, Grund, Art und Weise) und regieren einen Fall. Das ist im Deutschen eine eigene Aufgabe, denn der Fall hängt von der Präposition ab:

  • Akkusativ: durch, für, gegen, ohne, um („für den Lehrer“)
  • Dativ: aus, bei, mit, nach, seit, von, zu („mit dem Zug“)
  • Genitiv: wegen, trotz, während, statt („während des Semesters“; in der gesprochenen Sprache hört man oft den Dativ)
  • Wechselpräpositionen (Akkusativ bei Richtung, Dativ bei Ort): an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen. „Ich gehe in die Stadt“ (wohin? Akkusativ), „Ich bin in der Stadt“ (wo? Dativ).

Konjunktion: Verbindung von Wörtern und Sätzen

Konjunktionen verknüpfen Wörter, Wortgruppen und Sätze. Es gibt zwei Hauptgruppen:

  1. Nebenordnende (koordinierende) Konjunktionen verbinden Gleichrangiges und lassen die Wortstellung unverändert: und, oder, aber, denn, sondern. „Ich bleibe, denn es regnet.“
  2. Unterordnende (subordinierende) Konjunktionen leiten Nebensätze ein, in denen das konjugierte Verb am Ende steht: dass, weil, obwohl, wenn, damit, als, ob. „Ich bleibe, weil es regnet.“

Der Unterschied zwischen denn und weil zeigt, warum die Wortart nicht nur Etikett ist, sondern die Satzstellung bestimmt. Wie Sie Konjunktionen und andere Satzverknüpfer im Text einsetzen, behandelt der Ratgeber Konnektoren im Deutschen. Vor den meisten unterordnenden Konjunktionen steht ein Komma, mehr dazu bei den Kommaregeln.

Numerale: Zahlwörter

Numeralia drücken Anzahl, Reihenfolge oder Menge aus: Kardinalzahlen (eins, zwei, hundert), Ordinalzahlen (der erste, die zweite), Bruchzahlen (ein Drittel), Wiederholungszahlwörter (einmal, zweimal) und unbestimmte Zahlwörter (viele, wenige, einige, alle). Manche Grammatiken ordnen unbestimmte Zahlwörter den Pronomen zu; auch das gehört zu den Stellen, an denen Lehrwerke abweichen.

Beachten Sie die Schreibung: Zahlwörter schreiben Sie klein („zwei Bücher“, „die vielen Gäste“), nominalisierte Zahlen groß („eine Drei im Zeugnis“, „der Erste im Ziel“).

Interjektion: Ausruf und Empfindung

Interjektionen sind Wörter ohne Satzglied-Funktion, die Gefühle, Laute oder Aufforderungen ausdrücken: ach, oh, igitt, hallo, pst, au. Sie stehen oft allein und mit Ausrufezeichen oder Komma abgetrennt. In sachlichen Texten sind sie selten, in wörtlicher Rede und in Chats dagegen häufig. Zur Zeichensetzung hilft der Ratgeber Satzzeichen im Deutschen.

Gleiches Wort, andere Wortart: Wie Sie sicher bestimmen

Dieselbe Buchstabenfolge kann zu mehreren Wortarten gehören. Entscheidend ist immer die Funktion im Satz:

SatzWortWortart
Das Essen schmeckt gut.EssenNomen
Wir essen um zwölf.essenVerb
Sie fährt schnell.schnellAdjektiv (adverbial gebraucht)
Dann fahren wir los.dannAdverb
Er blieb, weil er müde war.weilKonjunktion
Er blieb wegen der Müdigkeit.wegenPräposition
Das Auto ist neu.dasArtikel
Das ist neu.dasPronomen (Demonstrativ)
Ich weiß, dass du kommst.dassKonjunktion
Ich sehe das Haus.dasArtikel

Als Faustregel funktionieren drei Fragen in dieser Reihenfolge:

  1. Kann ich das Wort beugen? Wenn nicht, kommen Adverb, Präposition, Konjunktion oder Interjektion infrage.
  2. Nach welchen Kriterien beugt es sich? Nach Person und Zeit: Verb. Nach Fall, Zahl und Geschlecht: Nomen, Artikel, Pronomen. Nach Steigerung: Adjektiv.
  3. Welche Aufgabe hat es im Satz? Es begleitet ein Nomen, ersetzt eins, verbindet Sätze, regiert einen Fall oder nennt einen Umstand.

Die Ersatzprobe hilft zusätzlich: Wenn Sie „das“ durch „dieses“ ersetzen können und der Satz bleibt grammatisch, ist es Artikel oder Demonstrativpronomen; wenn Sie es durch „welches“ ersetzen können, ist es ein Relativpronomen. Und bei „dass“ gegenüber „das“ gilt: „dass“ ist immer eine Konjunktion und lässt sich nie durch „dieses“ oder „welches“ ersetzen.

Häufige Fehler bei der Bestimmung

  • Adjektiv und Adverb verwechseln. Im Deutschen heißt „schnell“ in „Er läuft schnell“ Adjektiv, auch wenn es das Verb näher bestimmt. In einigen Lehrwerken heißt diese Verwendung „adverbial gebrauchtes Adjektiv“.
  • Artikel und Pronomen vermischen. Steht das Wort allein, ist es kein Artikel.
  • Präposition mit Adverb verwechseln. „Wegen“ steht mit einem Nomen und regiert den Fall, „deswegen“ steht allein.
  • Nominalisierungen übersehen. „Das Schwimmen macht Spaß“: „Schwimmen“ ist hier ein Nomen, auch wenn es vom Verb stammt.
  • Zusammengesetzte Verben falsch trennen. Im Hauptsatz steht das Präfix am Ende („Sie ruft ihn an“), im Nebensatz zusammen („weil sie ihn anruft“).

Übung: Wortarten bestimmen

Bestimmen Sie die Wortart der fett gedruckten Wörter.

  1. Die Studentin liest leise in der Bibliothek.
  2. Wir treffen uns nach der Vorlesung.
  3. Obwohl es regnet, gehen wir spazieren.
  4. Oh, das ist ein schöner Plan!
  5. Er wollte, dass sie bleibt, aber sie ging.
  6. Sie hat drei Hausarbeiten abgegeben.
  7. Das Lernen fällt ihr leicht.
  8. Der Zug, der pünktlich ankam, war voll.

Lösung

  1. Die: Artikel; leise: Adjektiv (adverbial gebraucht)
  2. nach: Präposition (regiert den Dativ)
  3. Obwohl: Konjunktion (unterordnend)
  4. Oh: Interjektion; ein: Artikel
  5. Er: Pronomen (Personal); dass: Konjunktion (unterordnend); aber: Konjunktion (nebenordnend)
  6. drei: Numerale (Kardinalzahl)
  7. Lernen: Nomen (nominalisiertes Verb)
  8. der: Pronomen (Relativ); voll: Adjektiv

Checkliste: Wortarten sicher erkennen

  • Kenne ich die zehn Wortarten und weiß ich, welche flektierbar sind?
  • Habe ich geprüft, ob das Wort einen Artikel vor sich hat (Nomen) oder ersetzt wurde (Pronomen)?
  • Habe ich bei „das“ und „dass“ die Ersatzprobe mit „dieses“ oder „welches“ gemacht?
  • Weiß ich, welchen Fall die Präposition verlangt?
  • Habe ich Nominalisierungen großgeschrieben?
  • Habe ich mich für meine Prüfung an der im Unterricht üblichen Wortartenliste orientiert?

Wortarten im Alltag nutzen: AdeptWrite

Wortartenkenntnis hilft beim Überarbeiten. Wer Texte schreibt, erkennt damit zu viele Nomen und Funktionsverbgefüge („eine Entscheidung treffen“ statt „entscheiden“), fehlende Konjunktionen und falsche Fälle nach Präpositionen. Die Grammatikprüfung von AdeptWrite korrigiert Grammatik, Kommasetzung und Rechtschreibung per KI und markiert jede Änderung, sodass Sie nachvollziehen können, welche Wortform sich geändert hat. Die Rechtschreibprüfung arbeitet im Browser, ohne dass Ihr Text hochgeladen wird, und markiert veraltete Schreibungen und Formfehler (kein vollständiges Wörterbuch). Die Grammatikprüfung verarbeitet pro Durchlauf bis zu 6.000 Zeichen. Mit Sätze verbessern glätten Sie holprige oder verschachtelte Sätze; die Vorschläge sind Entwürfe, die Sie selbst prüfen sollten. Eine Wortartenanalyse nimmt AdeptWrite nicht vor: Das Bestimmen bleibt Ihre Aufgabe.

Nachschlagen können Sie Wortarten und Formen im Duden und im DWDS; die amtlichen Rechtschreibregeln stehen beim Rat für deutsche Rechtschreibung. Stand der Hinweise zu den Werkzeugen: 2026-11-01.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Wortarten gibt es im Deutschen?

In der Schulgrammatik sind es zehn: Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Adverb, Präposition, Konjunktion, Numerale und Interjektion. Wissenschaftliche Grammatiken zählen teils anders und führen zum Beispiel Partikeln als eigene Klasse. Orientieren Sie sich in Prüfungen an dem Lehrwerk, das im Unterricht verwendet wurde.

Welche Wortarten kann man beugen?

Flektierbar sind Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen und Numerale, wobei Zahlwörter nur teilweise veränderlich sind. Unveränderlich bleiben Adverb, Präposition, Konjunktion und Interjektion. Verben werden konjugiert, die anderen veränderlichen Wortarten dekliniert, Adjektive zusätzlich gesteigert.

Wie unterscheide ich Artikel und Pronomen?

Steht das Wort vor einem Nomen und begleitet es, etwa „der Tisch“, ist es Artikel. Steht es allein und vertritt ein Nomen, etwa „Der liegt dort“, ist es Pronomen. Dieselben Formen (der, die, das) können beides sein, entscheidend ist die Funktion im Satz.

Ist „schnell“ in „Er läuft schnell“ ein Adverb?

In der Schulgrammatik gilt es als Adjektiv, das adverbial gebraucht wird, weil es im Deutschen keine eigene Adverbendung gibt. Manche Lehrwerke sprechen von einem Adverb. Fragen Sie in einer Prüfung nach der im Unterricht üblichen Bezeichnung und halten Sie sich daran.

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